Kulturinitiative bühne frei
Donaulände 32
3504 Krems-Stein
Tel.: 02732 / 70 312
www.salzstadl.at
office@salzstadl.at
Die Grundmauern des Salzstadl in Stein stehen seit über 500 Jahren, das Wirtshaus darin ist vergleichsweise jung, eröffnete im Dezember 99 und vereint bodenständige Küche mit den Erkenntnissen moderner Kochkunst.
Tradition und Erneuerung bedingen einander. Der Salzstadl steht als Vermittler einer Zeit, in der die Stadt Stein durch Handel mit Salz Wohlstand und Ansehen erlangt hat. Das bunte Leben, wie es in den historischen Gemäuern von Stein und hier im Salzstadl stattgefunden hat, ist eine Vorgabe für das (Be-)Treiben in diesem Gast- und Wirtshaus.
Salz ist unverzichtbar, unersetzbar. Dem Motiv Salz fühlen wir uns in gewissenhafter Weise verpflichtet. Es dient uns als Würz-, Genuss-, Konservierungs-, Auftau- oder Heilmittel; es wurde auf unserer Bühne schon aufbereitet in Wort und Ton, in sozialgeschichtlicher und gesundheitsorientierter Hinsicht; verwendet als Metapher und zum Gurgeln. Es gibt mittlerweile eine Salz-Sonate und einen „salt-waltz“.
Seit Jänner 2001 besteht die Kulturinitiative bühne frei, die unter dem Titel „Von Avantgarde bis Zuwesinga“ den Renommierten einen wunderschönen Spielraum für ihre Konzerte und den Anfängern einen Experimentier- und Vorführ-Raum bietet.
Es gibt Vorträge über Reisen, Gesundheit und Trennung; über Salz, die Erdigkeit des Weines und die Kraft der Edelsteine; über Heine, Andersen und die Lust am Extrem-Klettern; über die Wirksamkeit des Mondes und den Bauchtanz; über das Weltkulturerbe Wachau und die Elixiere der ewigen Jugend. Und es wird noch hunderte Themen geben!
Wir machen die Bühne frei für die jungen Dichter, wir weißen die Wände für Vernissagen, wir räumen den Saal für die Jonglier-Werkstatt oder die Volkstanzgruppe, wir spannen die Leinwand für den Alpenverein, wir stellen die Tische für den Talente-Tauschkreis, wir legen Bretter für die Wüsten-Trial-Fahrer, wir schließen die Türen für die Walpurgisnacht, wir vergessen die Sperrstunde für eine nicht wiederholbare Session, wir heizen den Raum für Barfuß-Tanz, Kamingespräche, Chorgesang, wir werfen alle Scheinwerfer an für jugendliche Musiker, wir freuen uns über die Vielfalt!
Ziel ist es, ein Stockerl, ein Podest, Raum zu schaffen für vieles, was im großen Kulturbetrieb nicht Platz hat, auch seine Berechtigung sucht oder noch nicht riskiert wurde.
Musikstammtische gibt es jeden ersten Freitag im Monat, bei denen lebendige Musik wieder unter die Leut´ gebracht werden soll: Gaudi für die alten Hasen; Chancen für die Jungen, mitzuspielen, freies Musizieren zu lernen abseits von Seminaren und Schulen. Für das Wohl der Musikanten wird gesorgt. Und wenn sich der Jazz mit der Volksmusik und diese mit der Klassik verbündet, ist die Rechnung aufgegangen!